Die Antibabypille

Die Antibabypille


Vorweg: Bei der „Pille“ handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Medikament, nur ein Arzt kann die Entscheidung treffen ob ein Rezept ausgestellt werden sollte oder nicht.

Naja, eigentlich gehört dieses Verhütungsmittel ja eher in die Hände einer Frau, aber dennoch Mann sollte ja auch informiert werden, was die Angebetete sich da ggf. täglich einschmeißt. Die Pille gibt es seit 1960, obwohl es die Idee Frauen durch die Gabe von Schwangerschaftshormonen unfruchtbar zu machen, bereits im Jahre 1919 gab. Die Pille stellt das am häufigsten verwendete Verhütungsmittel dar. Genau genommen enthält sie eigentlich nur Hormone, nämlich Östrogen und Gestagen, die wiederrum dem weiblichen Körper vorspielen Schwanger zu sein, so findet keine Befruchtung der Eizelle statt.

Etwas genauer bitte!

Durch die bereits erwähnten Hormone wirkt die Pille sich direkt auf das Hormongleichgewicht bzw. den Zyklus der Frau aus. Die Reaktion des weiblichen Körpers findet in Form einer Abschaltung dieses Zyklus statt und so kommt es nicht zu einer Heranreifung der Eizelle inklusive Eisprung.

Das funktioniert indem das Hirn keine Hormone mehr ausschüttet, da sie die synthetischen Hormone als körpereigen identifiziert und davon ausgeht dass genügen Hormone vorhanden sind. Die Eierstöcke der Frau werden nicht mehr durch natürliche Hormone stimuliert (follikelstimulierende Hormon u. luteinisierende Hormon).

Außerdem wird der Aufbau der Uterusschleimhaut unterdrückt, was das Einnisten einer Eizelle problematisch machen würde.

Die Pille können sich nur Frauen nur von einem Arzt verschreiben lassen. Um dies zu tun, muss man sich einen Termin bei einem Gynäkologen holen. Wenn man als Mann die Pille nimmt ist sie absolut wirkungslos und hat ggf. negative Auswirkungen auf den männlichen Körper und seinen Hormonhaushalt! Aufgepasst: Im Gegensatz zum Kondom bietet die Pille leider absolut keinen Schutz vor Geschlechtskrankheiten (STI)!