Die Geschichte von Viagra

Die Geschichte von Viagra


Sie gehört zu den meistverordnete Medikamenten der Welt und war vor dem Ablauf des Patents ein Gewinngarant für die Herstellerfirma Pfizer: Viagra. Die blaue Wunderpille verhilft jeden Tag Millionen von Männern zu Erektionen und das obwohl Viagra, das den Wirkstoff Sildenafil enthält und zu den PDE-5-Hemmern gehört, eigentlich gar kein Potenzmittel werden sollte.

Die Geburt von Viagra beginnt im Jahr 1992, in der englischen Stadt Sandwich. Es wird an einem Medikament gefoscht, welches bei koronaren Herzerkrankungen helfen soll. Durch die Hemmung des Enzyms PDE-5 soll eine Entspannung im Herzen hervorgerufen werden und so sollen die Symptome von zum Beispiel Angina Pectoris gelindert werden.

Jedoch stellte sich der Wirkstoff Sildenafil als recht wirkungslos heraus, was die Herzprobleme der Probanden anging, es zeigte jedoch eine andere Wirkung, die wesentlich interessanter und auffälliger war, die Teilnehmer der Studie berichteten über intensive Erektionen nach der Einnahme von Sildenafil.

Es wurde eine neue Studie angelegt, die sich auf Sildenafil als Mittel bei erektiler Dysfunktion konzentrierte und es war sofort enorm erfolgsversprechend. Im Jahr 1998 erhielt es dann die Zulassung und seither trägt es zu Massen an Erektionen bei.